ProVital´ís - Gesundheitsstudio, trainieren unter therapeutischer Anleitung

Rehabilitationssport in Cuxhaven


                        Beginn und Kurseinstieg jederzeit möglich!

Seit dem 10. Mai 2012 sind wir als Mitglied im RehaSport Deutschland e.V. berechtigt Rehabilitationssport - Angebote in Cuxhaven durchzuführen.

An unseren Rehabilitationssportgruppen mit dem Schwerpunkt „Erkrankungen am Stütz- und Bewegungapparat“ können Patienten mit einer entsprechenden Verordnung (siehe unten) bis zu 18 Monate mit bis zu 50 Übungseinheiten teilnehmen.

Da aufgrund der gültigen Rahmenvereinbarungen über Rehabilitationsport seit dem 01.01.2011 ein Training an Geräten nicht mehr zulässig ist, beinhaltet unser Angebot zum Rehabilitationssport entsprechend dieser vertraglichen Grundlagen ausschließlich ein Kursangebot mit entsprechenden gymnastischen Übungsprogramm.

Die durch den RehaSport Deutschland e.V. anerkannten und zugelassenen Kurse werden in unserer Einrichtung ausschließlich von Physiotherapeuten/innen, Kranken- gymnasten/innen und einer Dipl. Sportwissenschaftlerin geleitet. Selbstverständlich verfügen diese über die erforderliche Zusatzausbildung und sind ebenfalls von RSD e.V. als zertifizierte Übungsleiter/innen anerkannt.

Um möglichst vielen Patienten die Möglichkeit zu geben an unseren Kursangeboten zum Rehabilitationssport teilzunehmen zu können, bieten wir diese zu verschiedenen Zeiten an; genaue Informationen hierzu können Sie dem beigefügtem Kursplan entnehmen.

Für weitere Fragen und Informationen steht Ihnen Frau Erlach unter der Telefonnummer 04721/ 44 07 50 oder per E-Mail unter s.erlach@pro-vitalis-cuxhaven.de  gern zur Verfügung.



Allgemeine Informationen über den Rehabilitationssport

Quelle: auszugsweise aus Wikipedia

Rehabilitationssport

"Rehabilitationssport ist eine für behinderte und von der Behinderung bedrohte Menschen entwickelte Therapie mit dem Ziel, die Betroffenen auf Dauer in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft einzugliedern.
Es handelt sich hierbei um eine ergänzende Maßnahme nach §44 Abs.1 Nr.3 und 4 SGB IX. Er wird primär von den Krankenkassen mit dem Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zur Verfügung gestellt und über einen begrenzten Zeitraum bewilligt.
Die Kostenträger des Rehabilitationssports können die Rentenversicherung, die Krankenkasse oder die Unfallversicherung sein.
Die Dauer der Maßnahmen reichen von 6 Monaten bis zu 36 Monaten und sind verknüpft mit der jeweiligen Indikation. Die Verordnung muss durch einen Arzt ausgestellt werden.
Die Durchführung wird in Gruppen, mit dafür speziell ausgebildeten Übungsleitern sichergestellt. Neben der Rehabilitation, soll der Übende motiviert werden, nach dem Ablauf der Leistung weitere Übungen in Eigenverantwortung durchzuführen."

"Seit Inkrafttreten des SGB IX zum 1. Januar 2001 besteht ein Rechtsanspruch auf Kostenübernahme für den Rehabilitations-sport.
Verordnet werden können als Erstverordnung durch einen zugelassenen Arzt:
   50   Übungseinheiten in 18 Monaten (Regelfall)
120 Übungseinheiten in 36 Monaten (nur bei festgelegten/  chronischen Erkrankungen möglich)
Diese erfolgen meist zu festen Zeiten in geleiteten Übungsgruppen durch entsprechend qualifizierte Übungsleiter (nach Punkt 14.1 und 14.2 der Rahmenvereinbarung). In der Regel 1-2 x pro Woche (je nach Empfehlung)"
"Sie können jedoch auch als Folgeleistung einer medizinischen Rehabilitation für die Dauer von sechs bis (in speziellen, begründeten Fällen) 24 Monaten z.B. durch die Rentenversicherung verordnet werden."

"Basis ist die Rahmenvereinbarung in der Neufassung vom 1. Oktober 2007, zwischen Krankenkassen, Unfallversicherung, Rentenversicherungen, Kriegsopferversorgung und der Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose, des Deutschen Behindertensportverbandes, der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz und Kreislauferkrankungen und der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband.
Zum 1. Januar 2011"
tratt eine "neue Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und Funktionstraining in Kraft."

"Nach der neuen Regelung ist Gerätetraining kein Bestandteil des Rehabilitationssports und kann/ darf somit nicht im Rahmen dessen mit Krankenkassen oder der Deutschen Rentenversicherung abgerechnet werden.
Als zusätzliche Leistung des Vereins/ Anbieters bieten diese oft ein adaptives/ aufbauendes Gerätetraining sowie ein erweitertes Kursangebot an."
"Da diese Leistung separat sowohl zeitlich als auch räumlich getrennt von krankenkassenfinanzierten Rehabilitationssport erfolgt, ist deren Inanspruchnahme auf freiwilliger Basis und von einer privaten Zuzahlung/ Mitgliedschaft abhängig.
Die Höhe der Zuzahlung hängt vom jeweiligen Umfang und des Anbieters ab und ist frei wählbar."


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        Verordnungsblatt       (Muster 56)